• Chris

Dungeons & Dragons - D&D


Was macht es so beliebt?

Ein Rollenspiel, das nun immer mehr Anhänger gewinnt und sich aus der Nerd-Ecke der Spieler hervorkämpft.


Eine stämmige Zwergen-Frau, ein kniehoher Gnom, ein schlanker Elf und ein Muskelbepackter Ork stürmen hinter einem dichten Gestrüpp hervor und rennen mit gezückten Waffen auf eine grimmig dreinblickende Horde Goblins zu, die den Eingang einer Höhle bewachen. Ein Kampf entfacht und die Truppen kämpfen mit all ihren magischen und nicht magischen Waffen, um möglichst unverletzt in die Höhle zu gelangen.


Was zunächst nach dem Beginn eines Fantasie geladenen Filmes klingt, ist eigentlich eine mögliche Beschreibung einer Spielszene im beliebten Dungeons & Dragons Rollenspiel. Das für lange Zeit als Paradies für Fantasie-Nerds in eher dunklen Kellern gespielt wurde, und sich seit geraumer Zeit mehr und mehr an Beliebtheit gewonnen hat und Salonfähig wurde. Gerade auch durch Serien wie "Stranger Things" und der Netflix Serie "Sex Education" haben Rollenspiele an Beliebtheit und Aufmerksamkeit gewonnen.


Doch was hat das Spiel an sich? Bei dem sich Spieler treffen und mit Enthusiasmus und überschwänglicher Begeisterung beschreiben , was ein Haufen ausgedachter Charaktere gerade machen? Was kann schon spannend sein? An einem Spiel, dass aus Würfeln, Stiften und Papier besteht? (Im Fachjargon spricht man auch von Pen and Paper-Games)


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Was ist D&D?

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Dungeons&Dragons (englisch für Verliese und Drachen, kurz D&D oder DnD)

Das Spielprinzip ist im Grunde schnell erklärt. Es gibt eine Spielergruppe die vom Dungeonmaster (kurz DM), durch das Spiel geführt wird. Das Spiel lebt durch die Beschreibungen und Erzählungen des DM's der durch das Spiel führt. Der so die Fantasie der SpielerInnen beflügelt. Jeder Mitspieler haucht seiner Figur leben ein, und versetzt für die Dauer des Spieles, in die Rolle eines diffizilen Fantasy-Charakters, dessen Vorlieben, Fähigkeiten, Werte und Erfahrungen vom Spieler genau festgelegt sind.

Das Spiel gewinnt seine Spannung unter anderem dadurch, das fast alle Spielzüge erwürfelt werden, wobei für verschiedene Vorgänge im Spiel auch verschieden gradige Würfel verwendet werden. Eine wichtige Regel ist, während es Spieles nie aus der Rolle zu fallen. So zu Handeln, (zu schauspielern) als befände man sich selbst in der jeweils beschrieben Situation.


Was ist das Ziel?

Da es sich um ein Rollenspiel (Pen and Paper) handelt, in dem sich die SpielerInnen mit ihren Charakteren immer neue Abenteuer erleben dürfen, gibt es kein wirkliches Ende. Meistens generiert der Spielleiter (DM) pro Runde eine Aufgabe oder Herausforderung für die Gruppe, die es zu bewältigen gibt. Die Spielrunden dauern häufig mehrere Stunden, in denen die Spielzüge taktisch durchdacht und besprochen werden. Ziel ist der Spass und das authentische Spiel der Charaktere.


Wen spricht D&D an?

Das Rollenspiel Dungeons & Dragons bezieht sich auf eine Fantasie-Welt, die an die Tolkische Welt erinnert. Deshalb spricht das Spiel besonders Fantasie-Mittelalterszenarien begeisterte an, die derartige Welten faszinieren.

Für das Spiel selbst gibt es keine Direkte Altersbegrenzung. Für jüngeren Spieler(oder jene die sich gerne in Detail verlieren ;-)) gibt es die Buchreihe: Leitfaden für junge Abenteurer. Darin findest du nicht nur viele neue Illustrationen , sondern auch tiefe Einsichten von Experten des Spiels. Wenn du darauf brennst, deine eigenen D&D Abenteuer zu entwickeln, bieten dir diese Handbücher den perfekten Einstieg in die Welten der Fantasy und epischen Geschichten.

D&D ist ein durchaus leicht verständliches Einsteiger Rollenspiel, das auf viele verschiedene Arten erlebt werden kann. Jede/r MitspielerIn kann sich auf seine/ihre Weise ausleben. Du erstellst deinen Charakter, der deinen Vorstellungen entspricht. So kommt jeder D&D Spieler auf seine Kosten und wird gleichwertig behandelt.


im Vergleich zu Nicht-Rollenspielen kann D&D schon mal als komplex und langatmig wahrgenommen werden. Da die Spielrunden, wie oben erwähnt, länger dauern, als bei gewöhnlichen Brettspiele.


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Nun, wenn euch das Spiel interessiert, und ihr mehrere Freunde seid, die mal spielen möchten, was benötigt ihr?


Einen Dungeon Master (DM), und organisiert folgendes:

  1. Spielleiterhandbuch

  2. Monsterhandbuch

  3. Einsteiger Abenteuer

  4. Mehr Würfel

  5. Dungeon Master Screen

  6. Optional: Karten, Figuren und Battlemat mit handgezeichnetem Szenario (Abenteuer)









Zu wievielt spielt man D&D?

Das kommt auch auf eure Vorlieben an: in grossen Gruppen ist immer was los, und dir gefällt das Getümmel... bei kleineren Gruppen? Die sind überschaubarer und jeder Einzelne kommt auf seine Kosten.


Bei Rollenspielen mit mehr Taktik und einem höheren Anteil von Kämpfen, wie zum Beispiel D&D sind etwas grössere Gruppen sinnvoller, da sich Charaktere gegenseitig ergänzen können, und es ein besonderes Zusammenwirken geben kann.

Ohne Heiler oder Kleriker haben die Kämpfer es sehr schwer. Generell profitiert das Kampfsystem von mehreren Charakteren, da Möglichkeiten der Schlachtfeldkontrolle, das Ausschalten oder behindern weicher Ziele, der Schutz oder das schnelle Ausschalten von Gegnern in einer guten Gruppe ineinander Spielen. Was eben nur mit mehreren Charakteren möglich ist. Vier bis fünf Charaktere sind für dieses System ideal.





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